Aktuelle Projekte

UGANDA

Bau eines Mädchen-, Schlaf- und Seminarhauses in Mpigi

Einer unserer Erfolge der letzten Jahre ist, dass mittlerweile genauso viele Mädchen wie Jungen einen Abschluss an unserer Partnerschule erreichen. Trotzdem müssen wir feststellen, dass ihre schulische Leistungen hinter denen der Jungs zurückbleiben. Ein wichtiger Grund hierfür liegt an den kulturellen Gegebenheiten im ländlichen Kontext.

Viele Mädchen müssen neben der Schule umfangreiche Aufgaben im Haushalt übernehmen, jüngere Geschwister versorgen und haben daher kaum Zeit zum lernen.

Um diesen Mädchen einen sicheren Raum zum Lernen zu bieten entschied sich Wiwo e.V. in Zusammenarbeit mit der Abato Foundation ein 'Girls House' zu bauen. Hier können die Mädchen ungestört lernen, werden von Vertrauenslehrerinnen begleitet, können sich mit Gleichaltrigen austauschen und finden Zuflucht um ihren kindgerechten Alltag zu verbringen.

UGANDA

Gesundheitszentrum in Tiiti

Um die gesundheitliche Versorgung unserer Schulkinder in Tiiti sicherzustellen, entsteht auf dem Gelände unserer Partnerschule in Masindi eine Krankenstation.

Da das nächste Krankenhaus sehr schwer erreichbar ist, wollen wir außerdem die lokale Versorgung verbessern und bieten eine Gesundheitsversorgung für die ganze Dorfgemeinschaft an.

Neben der Erstversorgung von Malaria und anderen Tropenkrankheiten können jetzt kleinere Verletzungen direkt versorgt werden.

UGANDA

Brunnenbau und Toilettenanlagen

Der Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen ist besonders im ländlichen Uganda nach wie vor prekär. Wir begegnen diesem Problem mit der Bereitstellung von Brunnen und Toilettenanlagen in abgelegen Dörfern.

Der Bau wird durch die lokale Organisation RHCF begleitet und in Zusammenarbeit mit freiwilligen Helfern aus der Dorfgemeinschaft durchgeführt. Um die Nachhaltigkeit des Projektes zu sichern, wird darüber hinaus an der Schule ein Gremium benannt, das für die Wartung und Instandhaltung der Toilettenanlagen und des Brunnens verantwortlich ist.

Zudem verpflichtet sich die Dorfgemeinschaft monatlich einen kleinen Beitrag anzusparen, um evtl. anfallende Reparaturen selbstständig organisieren zu können. Hiermit soll eine langfristige Abhängigkeit von Wiwo bzw. RHCF verhindert werden.